Angst, eine langjährige Beziehung zu beenden? Tu genau das!

Angst, eine langjährige Beziehung zu beenden? Tu genau das!

Der heutige Artikel hilft dir dabei, eine lange Beziehung zu beenden, auch wenn du Angst davor hast.

Auch ich hatte eine mehrjährige Partnerschaft, die ich – auch wenn ich voller Unsicherheiten war – beendet habe. Ich kann also sehr gut verstehen, dass du voll von Zweifeln bist und Angst davor hast.

Aber mit den folgenden, erprobten Tipps schaffst du es ganz bestimmt.

Lass uns also sofort loslegen.

Was sind die besten Methoden, um deinen Partner ohne Angst zu verlassen?

Es ist normal, dass du Angst hast, deinen Partner zu verlassen. Dennoch musst du dich mit deinen Ängsten auseinandersetzen. Ergründe die Ursache und arbeite daran. Werde dir bewusst, dass du auch ohne deinen Partner wertvoll bist, und komme in deine Stärke. Fokussiere dich auf deine schöne Zukunft.

Du bist schon lange mit deinem Partner zusammen, aber seit einiger Zeit kriselt es gewaltig. Mehrmalige Versuche, die ganze Geschichte zu kitten, sind fehlgeschlagen. Deshalb bist du dir zu 100 % sicher, dass du endgültig Schluss machen möchtest.

Wenn nicht das „Aber“ so groß wäre.

Erfahrungsgemäß ist es gar nicht so leicht, eine lange Beziehung von heute auf morgen zu beenden.

Vor allem, wenn du alles von dir in die Partnerschaft rein investiert hast.

Die besten Tipps und Tricks, deine langjährige Beziehung angstfrei zu beenden, sind folgende:

1. Finde die Ursache deiner Ängste!

Das ist notwendig, wenn du dich selbst kennenlernen willst, und vor allem, wenn du die Ursache deiner Ängste erforschen möchtest.

Es gibt einen Grund, warum du Angst hast, deinen Partner zu verlassen.

Stelle dir folgende Fragen:

  • Ist dein Mann dafür zuständig, dass Geld in die Haushaltskasse kommt?
  • Hast du noch viele Freunde in deinem Umkreis?
  • Wie fühlst du dich, wenn du z.B. zu Familienfeiern alleine gehen würdest?
  • Fühlst du dich mit deinem Spiegelbild wohl?
  • Was sind deine Hobbys?
  • Haderst du mit Schuldgefühle deinem Partner gegenüber?

Wenn du dir diese Fragen gestellt hast, dann wirst du in der Regel sofort feststellen können, worin deine Ängste liegen.

Analyse deiner Ängste!

  • Bringt dein Partner das Geld nach Hause, dann scheint zwischen euch eine finanzielle Abhängigkeit zu sein und natürlich hast du Angst davor, ohne Geld dazustehen.
  • Du hast nicht mehr so viele Freunde in deinem Umfeld bzw. kannst sie an weniger als einer Hand abzählen? Dann ist völlig klar, dass du dich sehr alleine fühlst und das Gefühl hast, dass du niemanden mehr hast, der sich um dich kümmert und Zeit mit dir verbringen möchte (Angst vor Verlust, Alleinsein)
  • Familienfeiern? Alleine? No Way – Das kommt für dich gar nicht in Frage! Tausend Gedanken schwirren dir im Kopf. Was werden die wohl denken, wenn ich alleine auftauche – ohne Partner. Sie werden niemals verstehen können, warum du dich getrennt hast. Genau da liegt der Hund begraben: Du hast Angst, dich alleine zu zeigen, und vom gesellschaftlichen Schema abzuweichen. Denn mit einem gewissen Alter hat nun mal jeder einen Partner bzw. glaubt einen haben zu müssen – und ohne Partner fühlst du dich außerdem ziemlich leer und einsam.
  • Oje, wenn du in den Spiegel schaust, fallen dir nur deine Speckröllchen am Bauch und deine schiefen Zähne auf? Du fühlst dich unwohl und hast Angst, keinen neuen Partner mehr zu finden.
  • Hobbys? Wenn du in deinem Kalender lange genug zurückblätterst, stößt du endlich auf deine letzte Yoga-Stunde. Sonst hast du immer nur gearbeitet, Haushalt gemacht und bist mit dem Hund spazieren gegangen. Also hast du gar keine richtigen Hobbys mehr. Aber, wenn jetzt auch noch dein Partner wegfällt, dann hast du das Gefühl, dass dein Leben gar keinen Sinn mehr ergibt und du nicht mehr weißt, was du mit deiner Zeit anstellen sollst. Immerhin hast du ja doch hin und wieder auch mit deinem Partner etwas unternommen.
  • Dein Partner hat echt viel für dich getan und jetzt fühlst du dich richtig schlecht deswegen. Du hast Angst Schluss zu machen, weil du ihn damit verletzen könntest. In der Regel fühlen sich viele Frauen und Männer für ihren Partner verantwortlich und schaffen es wegen diesem Verpflichtungsbewusstsein nicht, sich zu trennen. Du willst ihn auf keinen Fall verlassen, da er dies nicht verdient hat.

Zuerst ist es wichtig, diese zu erkennen und dann daran zu arbeiten.

2. Wie kannst du dich von deinen Ängsten lösen?

Lösungsvorschläge

Suche dir ein Hobby, das dir Freude macht und dich vom Alltag rausholt
Triff dich wieder öfters mit deinen Freundinnen und lacht gemeinsam über alte Zeiten
Akzeptiere deinen Körper und versuche die Dinge zu ändern, die du nicht magst (neue Frisur, Sport…)
Lerne zu verstehen, dass ein Partner nichts über deinen Selbstwert aussagt
Falls du Zuhause bist: Suche dir einen Job, der dir Freude macht
Sei dir klar, dass es deinem Partner nichts bringt, wenn du aus Mitleid mit ihm zusammen bleibst
Bei Familienfeiern musst du stark, selbstbewusst und authentisch sein
Gehe unter Leute und knüpfe neue soziale Kontakte

Ich kann dieses Gefühl sehr gut nachvollziehen, dass du den Menschen um dich herum, nichts Böses antun oder sie verletzen willst – das ist auch in Ordnung so. Aber nur bis zu diesem Punkt, an dem du dich selbst noch wohlfühlst.

Dein Partner wird wieder jemand neues kennenlernen – eine Beziehung, in der er auch wieder so richtig glücklich sein kann.

Merke dir Folgendes:

  1. Auch, wenn du Kinder hast, sollen sie nicht der Grund sein, warum du bei deinem Partner bleibst.
  2. Ist dein Partner verletzt – und das wird er vermutlich sein – dann liegt das in seinem Verantwortungsbewusstsein, damit umzugehen.

Ihr beide werdet in dieser unglücklichen Beziehung nicht glücklich!

3. Werde zur besten Version deiner Selbst!

Damit deine Angst, Schluss zu machen, allmählich verschwindet, helfen dir nicht nur die Ursachenforschung sowie die oben genannten Lösungsvorschläge, sondern auch die direkte Arbeit an deiner Persönlichkeit.

Meiner Erfahrung nach ist das einer der bedeutendsten Punkte, den du auf keinen Fall vernachlässigen solltest.

Im besten Fall sorgt eine Beziehung dafür, dass die beiden Partner an sich arbeiten, und sie im jeweils anderen das Beste hervorholen.

In Beziehungen, die sehr schlecht funktionieren, ist es nun mal so, dass es häufig Streit, Zickereien und lautstarke Gespräche gibt.

Diese holen natürlich nicht die beste Version deiner Selbst hervor, sondern lassen dich eher wütend, ängstlich, kalt, gefühllos oder uninteressiert wirken.

Jetzt ist aber Schluss damit: Damit du deine Trennung erfolgreich durchziehen kannst, musst du endlich auf folgende Dinge achten:

  • Wer möchtest du sein und was willst du?
  • Bist du wirklich so, wie du in den letzten Jahre immer warst?
  • Was sind deine Ziele, deine Werte und wie kannst du danach leben?
  • Worin liegen deine Stärken?

Nimm dir genügend Zeit, diese Fragen zu beantworten. Wenn du dich damit beschäftigst, wirst du sehr schnell feststellen, wer du bist und was deine Ziele sind.

Bleibe dabei und lebe nach diesen Werten!

Dadurch wirst du immer selbstbewusster und du wirst merken, dass du dir auch immer sicherer im Entschluss bist, die Beziehung zu beenden.

Du bist nicht abhängig von deinem Partner – du bist gut. Egal, ob mit ihm oder ohne ihn!

4. Stelle dir deine bunte Zukunft vor – ohne deinen Partner!

Triggert das etwas in dir? Oder fühlt sich das einfach nur gut und leicht an? Wenn ersteres zutrifft, dann schau, was es in dir auslöst.

Falls du noch mit Unsicherheiten und Zweifeln haderst, ob der Schlussstrich richtig ist, schaffe dir einen Überblick über deine Beziehung.

Empfindest du reine Freude und Leichtigkeit, wenn du dir vorstellst, aus der schweren Beziehung raus zu sein – dann ist der Schritt mit Sicherheit der richtige.

Schreibe dir deine Zukunft auf oder wenn du magst, kannst du sie auch aufmalen.

Das Wichtigste dabei ist, dass du mit deinem ganzen Gefühl reingehst und in deinem tiefen Inneren spüren kannst, wie schön sich das anfühlt, und welche neuen Chancen sich auftun werden.

Natürlich sollst du dir bewusst sein, dass eine Trennung auch Trauer und Schmerz mit sich bringt, aber der weicht nach einiger Zeit und wird gefüllt mit Freude und Leichtigkeit.

5. Was sind die Vorteile, wenn du eine nicht funktionierende Beziehung beendest?

  • Du kannst dich endlich wieder auf den wichtigsten Menschen in deinem Leben konzentrieren (dich selbst)
  • Dir steht endlich mehr Zeit für deine Freunde/Familie und deine Hobbys zur Verfügung
  • Es ist an der Zeit wieder zu flirten und dich endlich wieder selbstsicher fühlen
  • Wenn du alleine bist, erfährst du alles über deine wahre Persönlichkeit
  • Es ist endgültig vorbei, dass du dich mit einem Menschen umgeben musst, der dir nicht gut tut

Ähnliche Fragen

Woher weiß ich, ob es richtig ist, mich zu trennen?

Das spürst du. Und wenn du dir unsicher bist, dann prüfe folgende Dinge: Wie fühlst du dich in seiner Gegenwart? Kannst du mit ihm offen sprechen? Tauscht ihr noch Zärtlichkeiten aus? Nimmt er dich mal in den Arm? Verbringst du gerne Zeit mit ihm? Liebst du ihn noch? Vermisst du ihn? Stelle dir diese Fragen und du wirst deine Antwort sehr schnell haben.

Was muss ich beachten, wenn ich Schluss mache?

Heikles Thema, aber es gibt ein paar Tipps. Zögere den Zeitpunkt nicht unendlich hinaus – es gibt nämlich keinen richtigen Moment. Am besten ist es in einem Gespräch offen und ehrlich deine eigenen Gefühle mitzuteilen und klar und deutlich zu sagen, was du willst. Ziehe einen klaren Schlussstrich, damit die Leidensgeschichte für beide möglichst klein bleibt.

Quelle: DASDING

Fazit

Wenn du diesen Artikel durchgelesen hast, weißt du jetzt, wie du am besten damit umgehst, wenn du Angst davor hast, einen Schlussstrich zu ziehen.

Werde dir bewusst, wo die Ursachen deiner Ängste liegen, und arbeite daran. Du wirst immer stärker und selbstbewusster.

Erfinde dich neu und triff dich wieder öfters mit deinen Freundinnen oder gehe deinen heißgeliebten Hobbys nach.

Was denkst du, ist der Hauptgrund für deine Angst eure Beziehung zu beenden?

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